Abpflastern in Rendsburg: Wir haben angepackt!

Weniger Beton, mehr Grün: Am Mittwoch, 23. September, haben wir gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern, der Gruppe „Blühwiesen“ und dem städtischen Bauhof eine versiegelte Fläche zwischen Hans-Bredow-Straße und Pastor-Schröder-Straße geöffnet.

Worum geht es beim „Abpflastern“?

Das Ziel des bundesweiten Wettbewerbs „Abpflastern“ ist es, Asphalt und Pflastersteine gegen Sträucher, Gräser und Blumen zu tauschen. Die Stadt Rendsburg beteiligt sich daran. Wir Grüne sind als Partei aktiv auf die Stadt zugegangen und haben gefragt, welche öffentlichen Flächen dafür infrage kommen. Die Stadt nannte uns eine Fläche und einen Termin.

Was wir gemacht haben

Mit Spitzhacken, Schaufeln und Schiebkarren haben knapp 20 Freiwillige von 13 bis 15 Uhr rund 80 Quadratmeter Waschbetonplatten aufgenommen. Die Platten wurden in einen Container gefahren, den der Bauhof bereitgestellt hatte. Dabei haben wir die Vorgaben der Stadt eingehalten, unter anderem das Wegerecht auf der Fläche.

Warum Entsiegelung wichtig ist

Entsiegelte Flächen sind ein wichtiger Beitrag zu Klimaanpassung und Naturschutz:

  • Bei Starkregen kann das Wasser besser versickern.
  • An heißen Tagen verdunstet mehr Feuchtigkeit, das mindert die Hitze.
  • Es entsteht mehr Raum für Pflanzen und Insekten.

Nastassja Henkel, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Rendsburg, bestätigt diese Effekte. Bürgermeisterin Janet Sönnichsen sieht im Wettbewerb eine Chance, die Stadt grüner und lebenswerter zu machen.

Gespräche mit den Anwohnern

Besonders gefreut hat uns der Austausch mit den Menschen vor Ort. Viele Anwohnerinnen und Anwohner pflegen das öffentliche Grün dort schon seit Jahren: Sie fegen Laub, schneiden Sträucher zurück und machen die Fläche hübscher. Die Rückmeldungen zur Aktion waren durchweg positiv.

Nicht nur reden, sondern machen

Für uns Grüne gilt hier das Motto: nicht nur schnacken, sondern auch etwas tun. Statt über Theorien zu sprechen, haben wir ein paar Stunden Zeit investiert und etwas Konkretes für Natur und Umwelt bewirkt. Das hat uns als Gruppe auch richtig Spaß gemacht.

Wie geht es weiter?

Die Stadt reicht die Maßnahme mit Vorher-nachher-Fotos und einer Beschreibung beim Wettbewerb ein, der noch bis zum 31. Oktober läuft.

Habt ihr Lust, beim nächsten Mal mitzumachen? Oder kennt ihr Flächen, die sich zum Entsiegeln eignen? Sprecht uns an!